Speaker

Kurzform für engl. „Loudspeaker“, also Lautsprecher. Wandler, der das elektrische Signal einer Verstärkerschaltung mittels einer Schwingspule und Membran in Luftbewegung/Schallwellen umsetzt und somit hörbar macht.

Der Durchmesser wird in Zoll (engl. Inch, abgekürzt mit dem Symbol “) angegeben.

Bei modernen Bassanlagen kommen bevorzugt mehrere 10“er wegen ihrer schnellen Impulswiedergabe zum Einsatz. Diese werden gerne mit den tiefer hinabreichenden 15“- oder 18“-Typen kombiniert. Hinzu kommt häufig noch ein Hochtöner (Tweeter), um den Anschlagsknack und den Drahtanteil im Klangbild zu betonen (was etwa für funky Slap- und Popp-Techniken wichtig ist).

Typische Lautsprecher für E-Gitarren-Amps sind überwiegend 12“- oder 10“- Formate, deutlich seltener 8“ (etwa bei Übungsverstärkern) und nur vereinzelt auch mal 15“.

Für E-Gitarrenverstärker haben sich Bauformen durchgesetzt, die von ihrem Frequenzbereich her eigentlich reine Mitteltöner sind. Der „fehlende“ Höhenbereich erlaubt nämlich eine Kombination mit übersteuerten Signalen, wie sie Verzerrer-Pedale, High-Gain-Vorstufen oder übersteuerte Endstufen erzeugen. Erst durch diese Filterwirkung des Lautsprechers werden solche Klänge überhaupt genießbar und angenehm. Arbeitet man ohne sie, ist deshalb ein Lautsprechersimulator erforderlich, der die „sägenden“, unharmonischen Obertonanteile eines übersteuerten E-Gitarrensounds ausfiltert.

Einen Sonderstatus haben Acoustic-Amps, die das volle Frequenzband übertragen müssen, um den natürlichen Klangcharakter der Instrumente möglichst nicht zu beeinträchtigen. Diese Geräte ähneln, technisch betrachtet, eher einer kleinen PA oder Monitor-Anlage und verwenden deshalb auch entsprechende Lautsprechersysteme.


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