Combo

Kurzform für Engl. „combination“, auf deutsch „Kofferverstärker“; ein Gehäuse für die zwei wichtigsten Komponenten der Anlage, in diesem Fall Verstärker und Lautsprecher.

Theoretisch sind somit alle Bauteile optimal aufeinander abgestimmt – nun ja, wenigstens theoretisch …

Normalerweise handelt es sich um relativ kompakte Anlagen, die möglichst noch von einer einzelnen Person transportiert werden können. Zumindest sollte so ein Gerät aber noch ohne Verrenkungen in den Kofferraum eines PKW passen, wenngleich es (unsinniger Weise) auch mal Ausnahmen von dieser simplen Grundregel gibt.

Im Gitarrenbereich besonders beliebt sind kompakte Formate mit 1×12“- und 2×10“-Speaker (in jüngster Zeit gerne auch 1×10“). Aber auch die größeren 2×12“er und 4×10“-Combos (à la Fender Bassman) haben ihre Berechtigung.

Bassisten brauchen für die tieferen Töne deutlich mehr Membranfläche und Gehäusevolumen und bevorzugen daher 1×15“- oder 4×10“-Combos, die zusätzlich um einiges tiefer und schwerer gebaut sind. Gelegentlich trifft man aber auch ausgeklügelte (und entsprechend teure) Kompaktkonstruktionen an. Die mit kleineren Lautsprechern und Gehäuseformaten auskommen und dennoch einen satten Bass-Sound ermöglichen.


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