Box

1) engl. eigentlich einfach nur „Kiste“. Umgangssprachlich meist als Kurzform für „Lautsprecherbox“ gebraucht; ein Gehäuse mit einem oder mehreren Speakern darin.

Gemeint ist damit eine Lautsprechereinheit, welche die vom Verstärker gelieferte Leistung in rhythmische Luftbewegungen, sprich Schall umwandelt.

Boxen begegnen uns im Musikeralltag in den unterschiedlichsten Ausführungen, etwa als Mehrwegbox (zum Beispiel als Studio- oder Bühnenmonitor, für die PA usw.) oder als Bestandteil der Instrumentalanlage.

Typisch für die Kombination mit Gitarrenverstärkern sind 4×12“-, 2×12“- oder aber kompakte 1×12“-Gehäuse.

Für die konturstarke Wiedergabe eines E-Basses auf großen Bühnen haben sich hingegen andere Formate bewährt. Hier zählen Boxen mit 8×10“ sowie 4×10“ und 1×15“ oder Kombinationen daraus nach wie vor zu den Favoriten.

Allerdings sind in den letzten Jahren generell leichte und kompakte, transportfreundliche Bauformen deutlich auf dem Vormarsch.

2) Des Weiteren wird der Ausdruck in Kombination mit anderen Bezeichnungen verwendet, um „kleine Helferlein“ oder auch Effektgeräte möglichst knapp und eindeutig zu benennen, zum Beispiel A/B-Box, DI-Box, Fuzzbox, Stagebox, Talkbox usw.


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